FK Hansa Wittstock 1919 e.V.

8. Spieltag - Samstag, 18.10.2008

FK Hansa Wittstock 1919 vs. TSV Chemie Premnitz 3:2
FK Hansa Wittstock: Kevin Apitz, Benny Deutschmann, Peter Techen, Christopher Haak, Oliver Drott, Mathis Thon, Silvio Braun, Jochen Meier, Felix Strothenk, Oliver Gießel, Stefan Wolter
Eingewechselt: Thomas Frenz, Matthias Riemann, Nico Grahlmann
Tore: 0:1 Oliver Gießel (17.); 0:2 Oliver Gießel (22.); 0:3 Stefan Wolter (35.)
Das Glück des Tüchtigen
SG Eintracht Friesack (6.) - FK Hansa Wittstock 1919 (8.) 0:3 (0:3)

Friesack. Die Wittstocker Landesklassenkicker setzten ihre Erfolgsserie fort. Auch in Friesack schafften sie einen Dreier und kletterten in der Tabelle auf Rang drei. Dabei zeigte sich Hansa-Co-Trainer Thomas Engel vom Auftritt der Heimelf enttäuscht: „Spielerisch kam wenig, dafür agierte sie knüppelhart.“Die Gäste begannen mit Respekt, als aber vom Gastgeber nichts kam, ergriffen sie die Initiative. Vor allem die beiden schnellen Spitzen Oliver Gießel und Stefan Wolter stellten die Gastgeber vor arge Probleme. Da auch das Hansa-Mittelfeld geschickt nachrückte, ergaben sich auch Chancen. Schon in der 7. Minute wurde Gießel vom Heimkeeper außerhalb des Strafraum umgehauen, doch der sah nur die gelbe Karte. Wenig später gab Gießel die richtige Antwort, zog aus 20 Metern ab und Hansa führte 1:0 (17.). Die Gäste setzten nach, nach Pass von Silvio Braun entwischte wieder Gießel, markierte das 0:2 (20.). Als dann nach einem langen Pass von Oliver Drott Wolter seine Schnellligkeitsvorteile ausspielte, traf er zum 0:3 (35.). Jetzt versuchte auch Friesack mitzuspielen, die beste Chance vergab Torjäger Meinicke, als er aus sieben Metern vorbeischoss.Nach dem Wechsel zog sich Hansa etwas zurück, trotzdem hatte Wolter (47.) das 0:4 auf dem Fuß. Friesack hatte mehr Spielanteile, doch gefährlich wurde es kaum einmal. Hansa setzte auf Konter, spielte diese jedoch nicht gut aus. Erst in der 86. Minute lag der Ball wieder im Netz, doch Gießel stand im Abseits, als ihn Wolter anspielte. Der Friesacker Holtkamp handelte sich noch die rote Karte ein, mehr gibt es über diese Partie nicht zu berichten. „Wir haben derzeit einen Lauf“, freute sich Engel und hofft, dass der auch in den nächsten Spielen anhält. (rom)

Erstmals seit ihrem Aufstieg in die Landesklasse vor vier Jahren stehen die Kicker von Eintracht Friesack nach dem 9. Spieltag auf einem Abstiegsplatz, Auch wenn der Abstand zum Mittelfeld nur drei Punkte beträgt, sieht es bei den Fliederstädtern angesichts der dürftigen Vorstellung am Sonnabend nicht gut aus. Glatt mit 0:3 (0:3) verloren die Friesacker auf eigenem Platz gegen Hansa Wittstock. Das Ergebnis war angesichts der indiskutablen Leistung der Gastgeber auch in der Höhe verdient.Bereits nach einer guten halben Stunde waren die Messen bereits gesungen, denn Oliver Giessel (17. und 22.) sowie Stefan Wolter (35.) hatten da für die Wittstocker getroffen. Was die Friesacker in dieser Phase gegen den keineswegs übermächtigen Gegner boten, war mehr als ernüchternd. Ein Tor von Matthias Meinecke in der 36. Minute wurde wegen Abseits nicht anerkannt.Nach dem Wechsel agierten die Friesacker etwas engagierter. Wirklich Zählbares kam dabei aber auch nicht heraus.

mh